Törnbericht SKS Meilentörn 2026
Ein Meilentörn zwischen Ausbildung und Erlebnis
Anfang April hieß es für uns: Leinen los in Trogir. Eine Woche lang waren wir im Rahmen unserer SKS-Ausbildung auf einer Sun Odyssey 490 unterwegs – mit dem klaren Ziel, Seemeilen zu sammeln, aber vor allem auch, das Segeln in seiner ganzen Vielfalt zu erleben.
Unterwegs entlang der dalmatinischen Küste
Unsere Route führte uns von Trogir über Komiža auf Vis, weiter nach Vela Luka, in den Hafen von Hvar, nach Stari Grad und schließlich über Maslinica zurück zum Ausgangspunkt. Jeder Abschnitt hatte seinen eigenen Charakter: die raue, ursprüngliche Atmosphäre von Komiža, die weiten Buchten rund um Vela Luka und das lebendige Flair von Hvar boten abwechslungsreiche Eindrücke.
Die dalmatinische Küste zeigte sich dabei von ihrer eindrucksvollen Seite. Klares Wasser, schroffe Felsen und grüne Inselhügel begleiteten uns auf jedem Schlag. Immer wieder nutzten wir ruhige Momente, um innezuhalten und die besondere Stimmung auf See aufzunehmen.
Zwischen Flaute und Fahrt
Das Wetter spielte insgesamt gut mit, auch wenn uns der Wind nicht immer wohlgesonnen war. Phasen mit stabilem Segelwind wechselten sich mit schwächeren Bedingungen ab. Gerade diese Schwachwindtage forderten unser Gefühl für das Boot – und belohnten uns mit besonders intensiven Momenten auf dem Wasser.
Ein Highlight war dabei unsere erste Drohnenaufnahme unter Segeln bei nahezu spiegelglatter See. Die Perspektive von oben machte eindrucksvoll sichtbar, wie ruhig und elegant sich unser Boot durch das Wasser bewegte – ein Moment, der uns allen in Erinnerung bleiben wird.
Lernen unter Segeln
Als Meilentörn im Rahmen der SKS-Ausbildung stand natürlich auch das Lernen im Fokus. Navigation, Manövertraining und Wachführung begleiteten unseren Alltag. Doch statt trockener Theorie erlebten wir die Inhalte direkt in der Praxis.
Gerade die Mischung aus Ausbildung und realem Törnerlebnis machte den Reiz aus. Jede Ansteuerung eines Hafens, jedes An- und Ablegen wurde zur Übung – und gleichzeitig zur echten Erfahrung. Dabei wuchs nicht nur unser seglerisches Können, sondern auch das Vertrauen in uns selbst und in die Crew.
Gemeinschaft an Bord
Was diesen Törn besonders gemacht hat, war die Stimmung an Bord. Schnell wurden aus einzelnen Teilnehmern eine eingespielte Crew. Gemeinsame Manöver, Abende im Cockpit und Gespräche unter dem Sternenhimmel schweißten uns zusammen.
Jeder brachte sich ein, jeder übernahm Verantwortung – und genau das machte den Unterschied. Segeln wurde für uns zu einem gemeinsamen Erlebnis, getragen von Teamgeist und gegenseitiger Unterstützung.
Fazit: Mehr als nur Seemeilen
Dieser Törn war weit mehr als ein Ausbildungsschritt auf dem Weg zum SKS. Er war eine intensive Woche voller Eindrücke, Herausforderungen und unvergesslicher Momente auf See.
Wer Lust hat, selbst solche Erfahrungen zu sammeln, ist bei uns genau richtig. Kommt an Bord, entdeckt das Segeln – und startet eure eigene Reise mit der SKS-Ausbildung beim SVP Pegnitz.
Skipper Oliver (Pollux)



























